Tour zum geographischen Mittelpunkt von Schleswig-Holstein
Die vielen tollen Tourberichte unserer Freunde von den Alster Rollern haben uns neugierig auf Schleswig-Holstein gemacht.
Unsere erste Reise ging nach Nortorf. Dort liegt der geographische Mittelpunkt von Schleswig-Holstein und das war unser Ziel.
Unsere Route ging vom Treffpunkt in Wittenberge aus die Elbuferstraße entlang bis Dömitz; von dort aus weiter über Vielank nach Pritzier.
Hier stieß unser Dieter zu uns, der an diesem Tag irgendwie Ähnlichkeit mit Keith Richards von den Rolling Stones hatte. Er führte uns weiter bis nach Zarrenthin.
Ab hier waren wir im unbekannten Terrain und verließen uns auf die geplante Tour im Navi; wie immer über kleine Nebenstraßen und fernab dem Trubel auf den großen „Highways“. Hier wird Cruisen zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Der Route führte uns über Gudow und Mölln bis zum Edeka in Tangstedt. Hier stieß Uwe von den Alster Rollern zu uns. Nach einer fröhlichen Begrüßung und etwas Schnackerei übernahm er die Führung.


Es war ganz schnell klar, Uwe kennt sich aus. Eine fantastische Strecke durch viele kleine und größere Orte und sogar Hartenholm begeisterten uns.
In Hartenholm hatte „Werner“ Erfinder Röttger „Brösel“ Feldmann 1988 ein legenderes Rennen auf dem Flugplatz mit seiner selbstgebauten „Horex“ gegen „Holgis“ Porsche 911, das er letztendlich verlor.
Weiter ging die Fahrt via Neumünster bis zu unserem Ziel, dem geographischen Mittelpunkt von Schleswig-Holstein; etwas außerhalb von Nortorf gelegen.
Um der Nachwelt zu zeigen, die Rollerfreunde aus der Prignitz waren hier, wurde alles fotografisch festgehalten.

Danach ging es weiter zu einem kleinen Cafe' in Nortorf zur kulinarischen Erholungspause.
Hier wartete Dieter H. von den Alster Rollern - leider schon eine ganze Weile. So was passiert, wenn bei Absprachen gar nicht genau definiert wird, welcher Mittelpunkt eigentlich gemeint ist.
Der eine steht auf dem Mittelpunkt von Nortorf, nämlich dem Marktplatz, und die anderen beim geographischen Mittlepunkt.
Sorry Dieter und danke für Deine Geduld!
Nach einer ausgieben Pause im Cafe' mit ganz viel fröhlicher Plauderei begleiteten unsere Freunde uns noch zu unserem Hotel in Molfsee, ca. 20 Kilometer weiter.
Hier trennten sich dann unsere Wege. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön an Uwe und Dieter H.
Das hat mächtig Spaß gemacht mit Euch!


Am nächsten Tag haben wir dann den Rückweg angetreten bei teilweisem Regen. Und wieder einmal hat sich bestätigt, quält man sich bei nordischem Schietwetter in die „Gummipelle“, wird es schnell wieder schön, nicht war Mario?
Diese Tour war mal wieder jeden Kilometer wert und bestimmt nicht der letzte Besuch in Schleswig-Holstein.