Zu Besuch bei Freunden; den Alster Rollern
Am letzten Wochenende im August fand eine der schönsten Touren in diesem Jahr statt. Die Rollerfreunde Prignitz besuchen die Alster Roller in Hamburg; ein Besuch unter Freunden!
Vom Treffpunkt in Wittenberge fuhren wir bei bestem Rollerwetter entlang der Elbuferstraße über Dömitz bis nach Boitzenburg. Hier am ehemaligen Grenzübergang, beim früheren „Checkpoint Harry“ wollten wir uns mit den Alster Rollern treffen; so ungefähr auf halbem Wege zur Prignitz.
Und dann kam das Abholkommando. Eine fröhliche Begrüßung, viel Gelächter, viel zu erzählen, - es war als ob man sich gestern erst gesehen hätte. So ist das wohl, wenn man in die gleiche Richtung schaut.


Mit gleich zwei Tourenguides ging es dann weiter an der Elbe entlang Richtung Hamburg. Dann kam für uns schon gleich das erste Highlight, mit der Fähre von Hoopte übersetzen zum Zollenspieker, dort eine kleine Stärkung und weiter in die Vier-, und auch Marschlande. (https://de.wikipedia.org/wiki/Marschlande)
Deiche, Häuser, kleine Kanäle – wo sollte man denn jetzt zuerst hinschauen, grandios! Wohl dem, der auf gemütliches Cruisen steht. Anschließend ging es in die Unterkünfte zum Einchecken.
Unsere Begleiter fanden sich solange bei Uwe im Garten ein, unweit unserer Unterkünfte. Dort trafen wir dann auch ein und erlebten gleich die nächste Überraschung; wir lernten Edda kennen.
Edda ist eines der Gründungsmitglieder der Alster Roller und somit bereits seit 2010 dabei. Was sie für uns vorbereitet hatte machte einfach sprachlos!


Es ging schon mit einem geschmückten Eingang in das Grundstück los – natürlich in den Farben der Alster Roller. Und dann gab es eine Kaffeetafel mit allem drum und dran und jeder bekam noch einen Beutel voller Süßigkeiten – natürlich in den Farben der Alster Roller; alles erdacht und vorbereitet von Edda. Mehr geht einfach nicht! An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches „Dankeschön“!


Nach der gemütlichen Kaffeetafel war der Tag aber noch nicht zu ende. Unsere Freunde luden zum „Dämmertörn“ in die Hafencity von Hamburg ein. Zum besten Berufsverkehr am späten Freitagnachmittag ging über die Autobahn Richtung Elbtunnel.
Erstaunlich – kein Stau, nicht mal zähfließender Verkehr. Das sollte wohl alles so sein. Über die Köhlbrandbrücke im Hafen zum Musical Theater für „König der Löwen“, von wo aus man einen fantastischen Blick auf die Sehenswürdigkeiten Hamburgs hat.


Michel, Fernsehturm, Tropeninstitut, Elbphilaharmonie.. alles hatte sich bei herrlichem Feierabendwetter für uns präsentiert.

Im Museumshafen war eine kleine Pause nötig und spontan schob sich das majestätische Kreuzfahrtschiff „MS Europa“ an uns vorbei.


Inzwischen war es längst dunkel geworden und die Fahrt ging direkt zur Elbphilharmonie. Eine Fahrt in so einer großen gruppe bei Dunkelheit durch Hamburg ist auch für gestandene Landeier aus der Prignitz ein aufregendes Erlebnis!
Die „Elphi“ ist schon ein gigantisches Gebäude und der Blick von ganz oben auf den Hamburger Hafen ist ganz genauso, vor allem bei Dunkelheit.
Inzwischen war Mitternacht längst durch und es ging zurück zur Unterkunft; was für ein Tag!


Am Samstag trafen wir uns schon recht zeitig. Der Tourguide des Tages war Siegi von den Alster Rollern; ein Auskenner was tolle Straßen und Gegenden angeht. Er brachte uns zum Nord-Ostsee-Kanal, den wir noch intensiv kennenlernen durften. (https://de.wikipedia.org/wiki/Nord-Ostsee-Kanal)
Wir haben ihn sieben mal mit einer Fähre überquert, zweimal über eine Brücke und einmal via Tunnel unterquert. Das bekommt man auch nicht jeden Tag geboten.


Am Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Rendsburg ins Eisstübchen. Feststellung: unsere Hamburger Freunde sind „Eismonster“ genau wie wir.
Dann wurde es Zeit für die Rückfahrt zur Unterkunft und der Vortag war auch noch nicht so ganz verdaut.


Der Sonntag war schon wieder Reisetag. Viel zu schnell ging die Zeit vorbei! Die Alster Roller begleiteten uns noch zurück bis Boitzenburg.
Der Abschied war aber kein schnelles „tschüss“ sondern eine entspannte Schlussrunde in einem Eiscafe' (wo auch sonst) im Herzen der Kleinstadt.
Alle hatten gute Laune und auch das Team des Cafes trug zur wunderbaren Stimmung bei. So saßen wir noch eine ganze Weile beisammen und es wurden sogar schon erste Ideen für 2026 entwickelt; es geht also weiter...
Macht's gut, Freunde; Ihr wart tolle Gastgeber und im nächsten Jahr ruft die Prignitz nach Euch!