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Drei tolle Tage, unser Highlight des Jahres

Endlich war es soweit! Das lang ersehnte Treffen mit den Alster Rollern stand vor der Tür.

Leider konnten wir nur mit halber Mannschaft teilnehmen, was aber für die tollen Tage gar kein Problem war.

Als Treffpunkt hatten wir wieder den „Checkpoint Harry“ in Boizenburg an der Elbe festgelegt. Vor der Wende war hier Sperrgebiet.

Danach wurde aus dem Kontrollpunkt der „Checkpoint Harry“ – mehr zur Geschichte –, eine Lokalität, die ganz schnell aufgrund des kulinarischen Angebots und der günstigen Preise in aller Munde war. Leider schlossen sich die Türen Ende 2023 für immer.

Zu zwölf Uhr waren wir verabredet und pünktlich zum High Noon kehrte wieder Leben in den „Checkpoint Harry“ – zumindest auf den dazugehörigen Parkplatz.

Alster Roller zu besuch bei den Rollerfreunden Prignitz
Herzliche Begrüßung der Alster Roller und Rollerfreunde Prignitz

Waren beim letzten Besuch der Alster Roller vier Teilnehmer vor Ort, so waren es dieses Mal achtzehn Rollerpiloten. Wir Prignitzer waren nur zu viert – völlig egal, ab sofort waren wir zweiundzwanzig!

Entsprechend fiel die Begrüßung aus; mit Umarmungen, Freude, Lachen – wie das bei guten Freunden eben ist.

Rollerpiloten auf dem Parkplatz am Checkpoint Harry
Reihe der Motorroller auf dem Parkplatz
Gemeinsame Rast am langen Tisch beim Lindenkrug in Höhbeck

Und so ganz nebenbei war vom Rand des Parkplatzes aus ein herrlicher Blick in die Elbtalaue zu erhaschen.

Blick auf die Elbtalaue bei Boizenburg, Teil des Biosphärenreservats

Und dann ging es unter unserer Führung weiter in Richtung Prignitz.

Zweiundzwanzig Motorroller in Formation der Gruppenfahrt sind schon ein imposantes Bild. So etwas sieht man nicht alle Tage.

Es ging über gut ausgebaute Neben- und Landstraßen in Richtung Dömitz. Von dort über die Elbbrücke und weiter über die Elbuferstraße durch herrliche Natur bis zum ersten Etappenziel, dem Lindenkrug in Höhbeck / Pevestorf. Es wurde nämlich allerhöchste Zeit für eine Pause.

Der Wirt gab sich alle Mühe und war gut mit uns beschäftigt. Die Speisekarte hielt für jeden etwas zu vernünftigen Preisen parat.

Pause Lindenkrug in Höhbeck / Pevestorf

Gut gestärkt ging es mit der kleinen Fähre über die Elbe nach Lenzen.

Motorroller auf der Fähre über die Elbe
Rollerfahrer auf der Fährüberfahrt

Das nächste Ziel hieß Eiscafé Dallmin; denn bekanntlich geht ohne Eis gar nichts!

Durch Wald und Flur über gute Straßen – Rollerfahrerherz, was willst du mehr!

In Dallmin wurden wir bereits erwartet. Wahrscheinlich stand uns der Wunsch nach Eis bereits auf den Helm geschrieben.

Logo des Eiscafé Dallmin
Gemeinsame Eispause im Eiscafé Dallmin

Frisch gestärkt ging es auf die letzte Streckenetappe in Richtung Unterkunft in Buchholz. Unseren Gästen war sie bereits bekannt – bei ihrem letzten Besuch vor zwei Jahren hatten sie dort schon übernachtet.

Auf der Fahrt dorthin hätte es beinahe noch einen Zwischenfall gegeben. Kurz vorm Ziel hatte sich ein Reh zu einer kurzfristigen Überquerung der Straße entschlossen. Fast hätte der führende Tourenguide das Tier streicheln können.

Rehe – eine Gefahr, die immer mitfährt.

Mit der Ankunft im Hotel ging der erste Tag zu Ende. Jeder hatte rund dreihundert Kilometer Rollerfahren hinter sich und war entsprechend platt!

Hotel „Prignitzer Hof“ in Buchholz

Der nächste Morgen begann mit der Tourbesprechung durch Tourenguide Siegi.

Tourbesprechung durch Tourenguide Siegi

Und dann ging es auch schon wieder los. Die Wetterapp versprach flotte dreißig Grad – kein Problem für erfahrene Rollerpiloten.

Das Ziel des Tages hieß Mecklenburgische Schweiz.

Natürlich wurde das Gebiet, das im Herzen von Mecklenburg-Vorpommern liegt, nicht direkt angesteuert. Über Land- und Kreisstraßen ging es zum ersten Etappenziel, der Inselstadt Malchow, gelegen zwischen dem Fleesensee, dem Plauer- und dem Malchower See.

Und wo machten wir die erste Pause? Na klar, an einer Eisdiele direkt am See.

Blick über den See in Malchow
Motorroller auf dem Marktplatz in Malchow
Motorroller sorgen für Aufsehen in Malchow
Zwei Rollerfahrer am Hafen von Malchow

Wenn zweiundzwanzig Motorroller in einer Touristenhochburg Pause machen, ist das für die Touristen ein „Hingucker“! Entsprechend wurden unsere Maschinen bestaunt.

Nach der willkommenen Abkühlung ging es weiter. Und dann waren wir irgendwann in der Mecklenburgischen Schweiz.

Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten. Für uns lag der Reiz in der hügeligen Landschaft und den kleinen Ortschaften. Es gibt Gegenden, die man immer wieder gerne ansteuert – diese gehört ganz bestimmt dazu!

Und so langsam wurde es Zeit für die Mittagspause. Dafür hatten wir uns in der Gaststätte „Pirna“ in der Ferienanlage in Dahmen angemeldet; einer Lokalität mit ganz viel Platz, netten Wirtsleuten und vor allem leckerem Essen zu erschwinglichen Preisen!

Reserviert für die Rollerfreunde Prignitz
Mittagspause in der Gaststätte Pirna in Dahmen
Gemütliche Runde an der Bar im Hotel
Gemeinsame Runde am Abend

Gut gestärkt ging es in die Endphase dieser Tour mit einem Abstecher zum Schloss Klink, einem Highlight in der Gegend.

Eigentlich hatte der Tourenguide sich eine Strecke von rund dreihundert Kilometern Länge ausgesucht. Aber den meisten von uns Rollerpiloten steckte noch der gestrige Tag in den Knochen, und so einigte man sich auf eine Kürzung der Strecke. Letztendlich wurden aber dennoch rund zweihundertsechzig Kilometer daraus. Entsprechend groggy kamen alle wieder im Hotel an.

Und dann war auch schon wieder Reisetag für unsere Freunde. Der letzte Tag war da!

Vor dem Start zur Heimreise musste Christoph aber noch eben seinen Roller putzen.

Christoph putzt vor der Heimreise seinen Roller

Noch eben eine kurze Absprache zur Tour – wir einigten uns auf den kürzesten Weg – und dann ging es los, immer entlang der Bundesstraße fünf.

Die erste Pause legten wir am Schloss in Ludwigslust ein; keine Tour ohne ein schönes Abschlussfoto.

Gruppenfoto vor Schloss Ludwigslust

Gut gelaunt ging es weiter, immer entlang der Bundesstraße fünf, zum Gut Schwechow. Vor zwei Jahren waren wir schon einmal hier zur Pause und hatten uns absolut wohlgefühlt. Und dieses Mal war es genauso – auch wenn es unsere letzte gemeinsame Pause war.

Parkanlage mit Springbrunnen bei Gut Schwechow
Gut Schwechow
Müde Männer

Nach Kaffee und Kuchen wurde es Zeit für die letzte Etappe mit dem Ziel Eiscafé San Marco in Boizenburg.

Reserviert für die Rollerfreunde Prignitz
„Lecker, lecker, lecker Kaffee...“
Gemeinsame Runde im Eiscafé San Marco

Hier war schon des Öfteren der Schlusspunkt gemeinsamer Touren.

Kurz vorm Abschied wurden wir alle noch von Britta beschenkt. Für jeden hatte sie eine Biker Bell mitgebracht. Auf diesem Wege noch einmal herzlichen Dank dafür!

Geschenk von Britta: eine Biker Bell

Und dann war es Zeit für das „Tschüss, Freunde“.

Wir waren keine achtzehn – wir waren zweiundzwanzig! Das waren tolle Tage, voller Spaß und Freude; und nach der Tour ist vor der Tour!

Heut ist nicht alle Tage. Wir sehen uns bald wieder, keine Frage.

Und hier geht es zum Bericht der Alster Roller: alster-roller.com/ab-in-die-prignitz

Hier noch einige Impressionen von den tollen Tagen:

Abschiedsumarmung zweier Freunde
Am Hafen in Boizenburg
Kurze Rast auf der Wiese
Kaffee und Kuchen in geselliger Runde
Gute Laune unterwegs
Kurzer Plausch am Wegesrand
Tankpause der Motorroller
Mit der Vereinsflagge unterwegs