2025... Jahresrückblick
Das war ein tolles Jahr für die Rollerfreunde aus der Prignitz; geprägt von super Touren, tollen Treffen mit Freunden und interessanten Stammtischen.
Das erste Quartal des Jahres war geprägt von vielen Planungen für die neue Saison. Die erste Tour der Saison am 12. April führte uns nach Dallmin, gelegen in der Nähe von Karstädt. Hier fand der erste „Stammtisch on Tour“ statt - natürlich in einer Eisdiele – wie geschaffen für die Rollerpiloten aus der Prignitz.
Schon eine Woche später waren wir wieder unterwegs; „Arbeitseinsatz“ am Schaalsee in der Nähe von Zarrenthin. Hier sollte das Großrollertreffen des Jahres, geplant von den Alster Rollern und den Rollerfreunden Prignitz, stattfinden.
Unser Teil der Veranstaltung war die Planung einer Tour zum Waldcafe´ in Mustin und an diesem Tag ging es um das Abfahren der Strecke.
Es sollte schließlich allen Teilnehmern eine tolle Tour geboten werden! Das Großrollertreffen fand am 10. Mai statt und übertraf alle Erwartungen. 65 Motorroller mit ihren „Piloten“ trafen am Schaalsee ein. Mit solch einem Erfolg hatte niemand gerechnet – aber der Verkäufer der Fischbrötchen fand´s klasse! (siehe auch Bericht „Großrollertreffen am Schaalsee“)

Mehrmals im Jahr steuern wir die Insel Poel und auch den Hafen von Wismar an. Das Besondere daran sind nicht nur die leckeren Fischbrötchen.
Der besondere Reiz liegt in der Strecke. Es gibt reichlich Möglichkeiten, einfach nach rechts oder links abzubiegen, und eine andere Strecke zu fahren – und alle sind super! (siehe auch Bericht „Insel Poel Tour“)
Im Juni haben wir den Harz unsicher gemacht und die Bikeschmiede in Zilly besucht. Schließlich hatte man dort zum Bikeschmiedefestival geladen.
Und was dort geboten wurde, war der Hammer! Fahrzeuge mit zwei oder auch drei Rädern, zusammen gebaut aus alten Einzelteilen – teilweise vom Schrott und alle fahrbereit. (siehe auch Bericht „die Rollerfreunde aus der Prignitz fahren in den Harz“)
Mein ganz persönlicher, negativer Eindruck dieser Tour war das mehr als gefährliche Fahrverhalten einzelner Biker auf den Straßen des Harzes; gefährlich für alle Verkehrsteilnehmer!

Die nächste geplante Tour führte uns am ersten Wochenende im Juli zum geografischen Mittelpunkt von Schleswig–Holstein. Es war unsere Jungfernreise dorthin und es hat sich gelohnt!
Den ersten Teil der Reise fuhren wir alleine und waren begeistert von den tollen Straßen bzw. Nebenstraßen. In Tangstedt trafen wir Uwe von den Alster Rollern. Er setzte dem ganzen noch die Krone auf und bewies wieder einmal; nichts ist so gut wie Insiderwissen für gute Strecken. (siehe auch Bericht „Tour zum geografischen Mittelpunkt von Schleswig-Holstein“)

Am 26. Juli machten wir uns auf den Weg nach Munster. Unser Ziel dort war das Panzermuseum. Die Fahrt dorthin und wieder zurück war super und Technikliebhaber kamen sicher voll auf ihre Kosten. Wenn man aber bedenkt, wofür die Panzer gebaut wurden und man einen Blick in das Innere dieser „Fahrzeuge“ werfen konnte, bekommt so ein Ziel einen schalen Beigeschmack. Einmal dorthin fahren reicht völlig!
Eines der Highlights der Saison war unsere mehrtägige Reise in die Rhön, vom 4. bis 8. August. Unsere Unterkunft bezogen wir in Oberweissenbrunn, einem Ortsteil von Bischofsheim. Es lag eine Strecke von rund 450 Kilometer vor uns, die von uns wetter- konditions- und navigationsbedingt einiges abverlangte. Die folgenden Tage entschädigten uns dafür. Ziele wie das Franziskaner Kloster Kreuzberg, die Wasserkuppe, das schwarze Moor oder die „Fränkische Krone“, eine mittelalterliche Festung hoch über Coburg gelegen, machten diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis! (siehe Bericht „Mehrtagestour in die Rhön“)
Das letzte Wochenende im August bescherte uns das nächste Highlight: Wir besuchen unsere Freunde von den Alster Rollern. Uns erwartete ein Programm der Superlative das schon gleich nach unserem Treffen mit einer Fahrt durch die Vier- und Marschlande begann. Sogar einen abendlichen Dämmertörn durch Hamburg mit vielen Sehenswürdigkeiten hatten unsere Freunde organisiert.
Dieses Wochenende in Hamburg war unvergesslich und im nächsten Jahr können wir die Alster Roller bei uns in der Prignitz begrüßen. (siehe Bericht „zu Besuch bei Freunden; den Alster Rollern“)

Der 6. September war so ein Tag, an dem es keine geplante Tour gab, aber einige von uns Bock auf Cruisen hatte. Außerdem versprach das Wetter einen super sonnigen Tag. Also wurde nach einer kurzer Absprache via Chat ein Treffpunkt festgelegt und schon ging es los. Eine Eisdiele in Brandenburg (Stadt) war das Ziel. Das brachte sogar Thomas aus Schwerin auf seine zwei Räder.
Außerdem war das die Gelegenheit, unser neues Mitglied Alex zu treffen. Die Eisdiele lag genau auf halbem Wege zu seinem Heimatort Zossen; komischer Zufall. Und er hat uns gleich seinen neuen Roller präsentiert. Wer hätte das gedacht, seit dem quietscht er auch nicht mehr.
Zum Ausklang haben wir Alex noch ein Stück auf seinem Heimweg begleitet. Unser Heimweg gestaltete sich dann noch richtig spannend!

Da uns die Strecken so rund um Beelitz unbekannt waren, sind wir nach Navi gefahren. Interessant, denn zwei Navis waren absolut unterschiedlicher Meinung, was die Streckenführung angeht. Und wo bei dem einen Gerät eine gute Straße ausgewiesen wurde, war bei dem anderen absolutes Nirwana.
Letztlich sind wir alle gut nach Hause gekommen,aber die Dämmerung hatte schon stark eingesetzt. Mario hatte letztlich 400 Kilometer gefahren; nicht schlecht als Tagestour.

Am 20. September war wieder eine Tour geplant und das Ziel hieß Militärhistorisches Museum Gatow. Kilometermäßig war es gar nicht so weit entfernt. Aber man kann ja auch mal nach rechts oder links abbiegen, zumal dort tolle Eisdielen winken.

Am Ziel angekommen, war Alex schon vor Ort und es gab erst einmal eine fröhliche Begrüßung, bevor wir dann zur Erkundung des Geländes gestartet sind. Die vielen dort ausgestellten Flugzeuge lassen jedes Fliegerherz höher schlagen.
Es verhält sich hier aber genau wie beim Besuch des Panzermuseums in Munster. Wenn man bedenkt, wofür diese Maschinen gebaut wurden, wird einem schon etwas „mulmig“ und ein Blick in das Cockpit eines Tornado Kampfjets unterstreicht diesen Eindruck noch. (siehe Bericht „Tour zum Militärhistorischem Museum auf dem Flugplatz Berlin-Gatow“)
Die letzte geplante Tour dieser Saison zur Bunkerstadt Wünsdorf wurde auf Grund absoluten Schietwetters abgesagt und ins nächste Frühjahr verschoben. Die Rollerfreunde Prignitz können auf ein ereignisreiches Jahr zurück blicken. Viele geplante und ungeplante Touren wurden gefahren, in größeren Gruppen oder manchmal auch nur zu zweit. Wie unser Dieter immer zu sagen pflegt: Zwei Mann sind auch ´ne Gruppe. Recht hat er.
Dazu kommt unser neuer WhatsApp Kanal, ein neuer Flyer und natürlich die neue Webseite.
Es ist gut ´was los bei den Rollerfreunden aus der Prignitz.
Das wird sich auch im nächsten Jahr nicht ändern. Die Planungen für 2026 laufen bereits auf Hochtouren.